Wofür Trichome da sind
Trichome schützen Pflanzen vor Fraßfeinden, Krankheitserregern und äußeren Umwelteinflüssen. Sie unterstützen die Wasseraufnahme, helfen beim Ausscheiden von Salzen und schirmen die Pflanze durch Lichtbrechung vor UV-Strahlung ab, eine Mehrfachfunktion, die weit über reinen Schutz hinausgeht.
Drei Arten von Drüsentrichomen
Cannabis bildet sowohl nicht-drüsige als auch drüsige Trichome. Während die nicht-drüsigen vor allem mechanisch schützen, produzieren die drüsigen Trichome die eigentlichen Wirkstoffe. An den weiblichen Blüten finden sich drei Typen:
- Knollen-Trichome, die kleinste Form, mit geringer Wirkstoffproduktion.
- Capitate Sessile, kurzstielig mit kleinem, rundem Kopf und moderater Wirkstoffkonzentration.
- Capitate Stalked, die größte Form, bereits mit bloßem Auge sichtbar, mit dem größten Kopf und der höchsten Konzentration an Cannabinoiden, Terpenen und Flavonoiden. Sie sitzen vor allem an den Blüten.
Was in den Trichomen steckt
Die Drüsenköpfe der Trichome speichern Stoffwechselprodukte wie Cannabinoide, Terpene und Flavonoide. Mit zunehmender Reife der Pflanze verändert sich ihre Farbe von milchig-weiß zu dunkelbraun, ein Hinweis, den erfahrene Grower zur Erntezeitbestimmung nutzen. Wie viele Wirkstoffe die Trichome am Ende enthalten, hängt sowohl von der Genetik der Pflanze als auch von den Anbaubedingungen während Wachstum und Blüte ab.
Fragen dazu?
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Diese Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung.